Wir sind ganz normale Kutschen-Fahrer, die sich ein neues Hobby gesucht haben. Eben nicht nur Dressur-, Kegel- und Geländefahren sondern einen echten TEAM-Sport. Das TREC-Fahren.

Was fasziniert am TREC Fahren?

Fahren nach Karte und Kompass, also nicht nur stupide durch die Landschaft oder durch die Landschaft brettern, sondern sich auf eine ganz besondere Weise mit ihr zu beschäftigen. In dem man genauer hinsehen muss wo man ist und was man macht. Beim TREC kommt es nicht nur darauf an auf dem Bock zu sitzen, sondern auch mit seinem Beifahrer ein TEAM zu sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit der ganzen Familie mitfahren kann :)

Natürlich wird Wert darauf gelegt, dass das Pferd entsprechende Kondition und Ausbildung hat. Was aber unwichtig ist, welcher Rasse, Größe oder gar Abstammung das Pferd/Pony hat!!

Was genauer ist TREC?

Diese Sportart besteht aus zwei Disziplinen:

1. Streckenfahrt (POR) = ca 20 km fahren nach Karte und Kompass innerhalb einer vorgeschriebenen Zeit. Die Strecke wird vorher von dem Beifahrer in einem sogenannten Kartenraum innerhalb von 15 Min von einer Originalkarte auf die eigene (Kopie) übertragen. Auf der Strecke ist es von Vorteil, wenn man ein gutes Gespür für Zeit und Raum hat. So erreicht man (hoffentlich) eine zeitliche Punktlandung.

2. Parcours (PTV) = Der Parcours kann aus 16 Aufgaben bestehen, die zur Überprüfung der Durchlässigkeit und dem Ausbildungsstand dienen. Es gibt unter anderem ein L aus Stangen, in einer Gasse rückwärts richten, am Berg Stehen und Anfahren, Bergab halten  und vieles mehr. Jede Aufgabe wird für sich bewertet.

Beide Einzelergebnisse aus POR und PTV ergeben das Endergebnis.

Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass TREC -  Veranstaltungen in Deutschland der WBO der FN unterliegen. Somit werden weder Eintragung der Pferde noch eine Jahresturnierlizenz nötig !

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Richterausbildung bestanden

Wir haben mit 18 weiteren Richteranwärtern für das TREC Fahren / Reiten, aus neun Bundesländern, in Spesenroth (Rheinland Pfalz) unsere Richterausbildung bestanden. Zwei Tagenvoller Informationen und natürlich Lernen gab es die begehrte Richterlizenz TREC Reiten / Fahren

Nun haben wir Nachwuchsrichter Zeit in den nächsten drei Jahren nationale TREC Wettbewerbe mitzurichten.

Danach haben wir die Möglichkeit, natürlich nach einer weiterer Begutachtung und teilnahme an Schulungen uns auf internationale Ebene zu wagen.

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Vom 02.-03.05.2015 waren wir zum TREC Workshop bei unseren Freunden dem TREC Team MeckPom. 

Es war super interessant, wir haben viel gelernt und viele liebe Leute kennengerlernt.

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WAS IST T.R.E.C. FAHREN ?

Orientierungsfahren nach dem Reglement der FITE

T.R.E.C. Fahren ist in Deutschland noch recht unbekannt, findet aber zusehends immer mehr begeistere Anhänger.

T.R.E.C. ist die Abkürzung für "Techniques de Randonnee Equestre de Competition" was frei übersetzt bedeutet "Regelbuch für Wettbewerbe im Orierentierungsreiten und Fahren"

T.R.E.C. -  Wettbewerbe sind kombinierte Prüfungen, in denen es um die Techniken im Orientierungsfahren geht. Fahrer und Beifahrer müssen sich mit Karte und evtl. Kompass im Gelände orientieren und mit ihrem Gespann geländebezogene Aufgaben absolvieren, die in vielem den Aufgaben von manchem Fahrertag ähneln.

T.R.E.C. Fahren ist für alle Gespannfahrer offen: vom Anfänger oder Wiedereinsteiger, Sportfahrer, Jung oder Alt - Hauptsache alle haben Spaß am Fahren durch die Natur und lieben die Geselligkeit sowie die Herausforderung Aufgaben zu bewältigen. 

Entwickelt hat sich diese Sportart aus der sich jährlich wiederholenden praktischen Prüfung der französischen Führer von Reiter / Fahrer-Gruppen, die diese ablegen müssen, damit ihre Lizenz erhalten bleibt.

Vorraussetzung für die Pferde/Ponies sind neben dem Alter von mindestens vier Jahren ein Equidenpass und die entsprechenden eingetragenen Impfungen, erwünscht ist eine große Rassevielfalt vom Shetty über sämtliche Zuchtrichtungen der Kalt- und Warmblüter sowie natürlich auch Rassemixe.

Auch die verwendeten Wagen können unterschiedlichster Art sein, sie müssen nur zweckmäßig, stabil, verkehrstauglich und pferdegerecht sein.

Das derzeit existierende, von der FITE erstellte Reglement ist auf internationalem Niveau verfasst und als richtungsweisend anzusehen. Jedoch ist es ratsam bei Erstveranstaltungen in Deutschland die Anforderungen nicht zu hoch anzusetzen, Gesundheit der Pferde/Ponys noch die Sicherheit wird beeinträchtigt.

Es gibt schon ein paar wenige Pioniere im deutschen T.R.E.C. Fahren welche sich die Verbreitung intensiv zur Aufgabe gemacht haben. Sie geben Kurse und Workshops zur Vorbereitung der Teilnahme an Veranstaltungen und jederzeit intensiv Auskunft.

Also los Leute, meldet Euch bei einem der Genannten um diese wunderbare Art der Freizeitgestaltung mit Eurem Partner - ob Shetty oder Kaltblüter - kennen zu lernen.


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